Heute konnte man an unserem seit letzter Woche hier gepostetem Forex-Devisenpaar EURGBP sehr schön die Reaktionen bei einem “False Breakout” beobachten – doch wie handelt man solch einen Trade?
Wie geplant zog der Kurs heute morgen erst einmal deutlich an und nach unserer TOP-DOWN-Analyse konnte man oberhalb der 161,8er Fibonacci-Linie einen LONG-Trade eingehen. Ziel war ja die nächste Fibonnaci-Zone bei 261,8 % – also einen Kurs um 0.89. Nachdem der Kurs bis 88,40 anzog, galt es den Trade richtig abzusichern. Im Chart erkennen Sie, dass wir den Stopp-Loss-Kurs unterhalb der letzten Konsolidierung gezogen haben (blaue Linie). Somit lag das Gesamtrisiko nur noch bei einem Verlust von 20 PIPs. Dieser wurde dann auch kurze Zeit später ausgelöst – wenn man den weiteren Verlauf ansieht, sieht man wieder sehr schön, dass genau dieses Stopp-Management extrem wichtig ist.


False Breakouts erzeugen meist heftige Gegenreaktionen, da viele Trader das Signal eingegangen sind und es bei Umkehr des Signales zu massiven Gegenbewegungen kommt. Oft initiieren “starke Hände” diese Ausbruch um “schwache Hände” in den Markt zu locken. Danach bringen die “starken Hände” den Kurs durch schnelle Gewinnmitnahmen und Positionierungen in die Gegenrichtung zum Kippem. Der Rest ist dann einfach erklärt – alle wollen aus dem Trade und die Käufer fehlen – der Kurs stürzt ab. Dies war heute wieder sehr schön zu sehen.
Wir wollen hier auf unserer Seite unseren Lesern auch solche Verlusttrades aufzeigen. Der Trade ansich war kein Fehler, sonder lediglich ein Verlusttrade innerhalb unseres Risikomanagements. Wichtig ist in diesem Zusammenhang immer die Absicherung Ihrer Positionen.