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Traden ohne Indikatoren – nur der Preis zählt

(18.09.2010) Interviewst man einige der erfolgreichsten Trader zu Ihrem Tradingsystem, so bekommt man häufig zur Antwort: “Only trade price-action“, zu Deutsch “handel nur die Preisbewegungen“. Wir sind zwar durchaus auch Verfechter guter anderer Systeme mit Indikatoren, doch der ein oder andere Leser sollte sich die Einfachheit dieser Systematik mal vor Augen halten.

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Anhand des gestrigen Tages wollen wir Ihnen zeigen, wie erfolgreich diese Art des Handels sein kann. Im Chart abgebildet (Klick auf den Chart vergrößert diesen) ist der 5min-Chart des Forex-Währungspaares USDCAD am 17.09.2010.
Sie erkennen am frühen Morgen den Ausbruch aus einer Abwärtsbewegung, für uns ein Anzeichen für einen potentiellen LONG-Tag (mit Bestätigungen in höheren Timeframes). In der folgenden Trendphase kommt es immer wieder zu Flaggen- oder Keilformationen, was trendbestätigende Chartformationen sind. Solbald das letzte Zwischenhoch überwunden ist, wird der Einstieg (hier sogar mit Pyramidisierung möglich) ermöglicht. Als Stoploss wird immer das letzet Tief nachgezogen (blaue Linien).

Über den ganzen Mittag hin kam es zu keinen neuen Hochs, es bildete sich aber eine längere Keilformation aus. Nach Ausbruch dieser Keilformation bestand erneut abends eine LONG-Einstiegschance. Diesen letzten Trade haben wir ignoriert, da das Wochenende anstand und wir eine GAP-Eröffnung zum Sonntag Abend nicht riskieren wollten.

Die 4 Trades am Morgen waren aber sehr lukrativ – und dies komplett ohne Indikatoren. Alleine an diesem Tag konnte so unser Wochenziel von 100PIPs fast erreicht werden (84 PIPs). Warum kompliziert, wenn`s auch einfach geht. Überdenken Sie Ihre Strategie einmal hinsichtlich dieser Art des Tradens, wie gesagt sehr viele erfolgreiche Berufstrader handeln genau auf diese Weise.

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Einfache 123-Setups mit Fibonacci

(05.08.2010) Heute wollen wir unseren Lesern ein weiteres schönes Trading-Setup anhand eines Tagescharts erklären. 123-Formationen in Verbindung mit Fibonacci-Linien ergeben häufig sehr schöne Tradesetups. Sie können den Chart durch Klick auf diesen vergrößern.

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123-fibonacci-trade

Im kleinen Chartfenster links oben erkennen Sie, dass der Kurs eine länger Zeit einen klaren Abwärtstrend folgte. Nach Punkt 1, den man natürlich erst später identifizieren konnte, kam eine erste nennenswerte Gegenreaktion bis zum Chartpunkt 2.

Anschließend korrigierte der Kurs wieder Richtung Süden zum Chartpunkt 3. Bei dieser Konsolidierung konnte man eine kleine Abwärtstrendlinie einzeichnen (hier immer auf Schlusskursbasis eingezeichnet).

Als nun die Kurse wieder anfingen zu steigen, konnte man die 123-Formation erkennen und entsprechend mit einer ersten Position beim Punkt a, nachdem die Abwärtslinie durchbrochen war, long gehen. Den Anfangs-Stopploss hätte man kurz unterhalb Punkt 3 platziert.

Als diese 123-Formation dann erkennbar war, konnte man an dieser Konsolidierung (Punkt 2 bis 3) eine Fibonacci-Expansion einzeichnen, die einem das weitere Potential des Tades aufzeigt.

Als dann das vorangegangene neue Hoch bei 2 erreicht wurde (Punkt 4), konsolidierte der Kurs erneut, fiel aber nie unter die 61er Extension (Punkt 5). Den Stopp-Loss der ersten Position hätte man zu diesem Zeitpunkt kurz unter die 50er-Extension nachziehen können.

Eine weitere Einstiegschance ergab dann der Bruch des Hochs 2. Nachdem der Bruch mit einer positiven Candle vollzogen war, konnte am Folgetag zur Eröffnung ein weiterer LONG-Trade eingegangen werden (Punkt b). Der Kurs bekam dann einen richtigen Schub und vollendete die Woche mit einem schönen Wochengewinn.

Als Kursziele können nun die weiteren Fibonacci-Expansions 161,8 und 261,8 ins Auge gefasst werden. Hier gibt es sicherlich zwischendurch weitere Konsolidierungen, doch solange der Kurs über der 100er Fibonacci-Linie bleibt, könnten diese beiden Ziele in den nächsten Wochen (Monaten) durchaus erreicht werden.

Der Rest des Trades ist nun reines TrademanagementStopp-Loss an sinnvolle Marken setzen und evtl. zwischendurch (z.B. bei der 161er Fibonacci-Expansion) Teilgewinne realisieren.

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Sommermonat August sehr erfolgreich beendet

Gerade die Sommermonate sind ja auch im Forexhandel oft nicht leicht zu traden, da zahlreiche Händler den Märkten fern bleiben (Urlaub) und sehr oft die Märkte sich in einer Seitwärtsrange bewegen.

Doch auch hier können gerade im Intradayhandel schöne Tagesmoves mitgenommen werden, wie unser neues Video vom Wochenende an zwei Tradebeispielen zeigt.

Wir konnten gerade im August wieder ein sehr schönes Monatsplus erzielen und freuen uns schon auf die beiden schwankungsanfälligeren Monate September und Oktober.

In diesem Sinne – happy trading.

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Bundfuture mit Ausbruch und Pullback

(15.08.2010) Heute wollen wir wieder einmal ein klassisches Ausbruchsignal als Beispiel hier aufführen um Ihren Blick auf wichtige Ereignisse zu schulen. Im DAX haben wir ja das ganze Jahr über schon eine sehr hartnäckige Seitwärtsbewegung, weshalb wir ja immer sagen, dass weitere wichtige Märkte immer beobachtet werden sollten. So kam es vor 6 Handelstagen seit längerem zu einem wichtigen Ausbruch im Bundfuture.

Wenn ein beobachtetes Ereignis dann endlich eintritt, muss man einen kühlen Kopf bewahren und exakt nach seinen geplanten Vorgaben in den Trade einsteigen – “PLANE DEINEN TRADE und TRADE DEINEN PLAN“. So gehen wir nach solch wichtigen Ereignissen wie den Bruch der waagrechten Widerstandslinie immer an dieser Linie beim Pullback mit einer ersten Position LONG (Punkt 1 – Klick auf Bild vergrößert dieses).

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Bundfuture Ausbruch mit Pullback

Als der Kurs dann Anfang dieser Woche oberhalb der Linie (und bereits schön im Gewinn) konsolidierte, konnte man am Dienstag Mittag mit einer zweiten Position einsteigen (Punkt 2). Die kleine Abwärtstrendlinie wurde durchbrochen und auch eine Divergenz im Stochastik-Indikator war erkennbar. Danach ging es sehr dynamisch weiter nach oben. Den Stoploss kann man nun z.B. unter das letzte Tief (waagrechte kleine Linie) legen, oder wer längerfristig plant kann auch die Aufwärtstrendlinie hierzu heranführen.

Diese Chartmuster sind sehr oft zu erkennen und gerade wenn ein Markt längere Zeit an einer wichtigen Marke gescheitert ist, geben viele Marktteilnehmer auf und positionieren sich dann eher auf der SHORT-Seite. Bricht dann der Widerstand doch, so müssen sehr viele Trader schnell wieder aus Ihren Positionen heraus, was zur entsprechenden Dynamik führt. Dies haben wir in der vergangenen Woche beim EURO-BUND-Future gesehen.

Sie sehen also, beobachten und analysieren Sie am Wochenende immer ausführlich mehrere Märkte (Indices, Forex-Währungspaare, Rohstoffe, Branchenindices oder z.B. auch wichtige Technologiewerte…), damit Ihnen nicht solche Chancen entgehen bzw. Sie rechtzeitig diese Tradingchancen erkennen.

In diesem Sinne weiterhin erfolgreiches Lernen ;-)

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Traden bei wichtigen Zahlen

(06.08.2010) Generell sollte man sich an solch wichtigen Tagen wie heute – NFP-Day – beim Traden zurück halten. Heute wollen wir Ihnen anhand eines Livebeispiels zeigen, wie gefährlich die Veröffentlichung von wichtiigen Zahlen sein kann und wie Sie dies selbst handhaben sollten.

Wir gingen heute morgen einen weiteren LONG-Trade im Währungspaar (Forex) GBPUSD über der 1,59er Marke ein. Unser morgendlicher Blick auf den Wirtschaftskalender (Pflicht für jeden Trader) verriet uns, dass für dieses Währungspaar um 10:30 wichtige Zahlen veröffentlicht wurden – und zwar der PPI Index (Producer Price Index).

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Er wurden eigentlich schon schlechtere Zahlen wie im vergangenen Monat erwartet, doch es kam dann noch schlimmer.

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Doch nun zu unserem Tradingchart. Während des Verlaufs des Trades hatten wir immer die Aufwärtstrendlinie als Stoppmarke im Visier, das Target lag im Stundenchart beim oberen Bollingerband was auch mit dem letzten Hoch übereinstimmte. Das CRV lag somit bei einem guten 2,5:1.

Als dann jedoch der Kurs wieder zurück kam und es kurz vor 10:30 war, hatten wir den Trade am Entry geschlossen. Was danach kam kann jeder selbst sehen:

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Mit diesem Beispiel wollen wir allen Tradern (bzw. die die es noch werden wollen) nahelegen, sich solch wichtige Daten immer vor Augen zu halten und lieber den offenen Trade vorher zu schließen. Es kann gut gehen, geht aber meistens immer gegen einen – also reine Lotterie, was nicht unser Ding ist.

In diesem Sinne ein schönes Wochenende und “in doubt stay out”

PS: Mittags bei den NFP-Daten ging es dann schlagartig in die andere Richtung – that`s forex

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